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Uschi schrieb am 13.9.2016 um 10:35 Uhr

Danke

Liebe Frau Hartmann,
gestern Abend habe ich Ihre Vorstellung in Meerbusch-Lank besucht, obwohl ich keine Schokolade bekommen habe, habe ich den Abend sehr genossen.
Ich gebe zu, dass ich zuerst etwas skeptisch war, da uns (wir haben eine Kabarett-Abo und gehen öfter) beim politischen Kabarett fast immer die Angela-Raute aufgedrängt wird und ich sie langsam nicht mehr sehen kann.
Sie haben allerdings verblüffende und mir nicht bekannte Details thematisiert, der Abend war für uns alle (wir sind 6 Frauen zwischen 45-52) sehr kurzweilig.
Danke dafür.

Kommentar von Anny:
Liebe Uschi,
danke für Ihr tolles Feedback - und ja, mich langweilt die Merkel Raute auch. Und wie hat es Max Uthoff schon so schön gesagt? "Es gehört sich nicht, sich über sein Personal lustig zu machen" Und deswegen arbeite ich lieber inhaltlich. Schön, dass es Ihnen gefallen hat.
Beste Grüße
Anny Hartmann
Peter August Keßler schrieb am 4.9.2016 um 00:45 Uhr

Herr

Hallo Frau Hartmann,

leider habe ich Sie noch nicht live erlebt, sondern nur auf Youtube.
Ich bin sehr angetan von der Mischung aus Bildung und kabarettistischer Unterhaltung. Sie bringen die komplexen, wirtschaftlichen und finanzpolitischen Zusammenhänge verständlich auf den Punkt. Und dann kann ich dabei auch noch lachen ..... Klasse. Vor allem die Abwechslung von Pointen und Fakten gefällt mir.
Ein Wechsel von Heiter und Nachdenklich , für mich genau die richtige Dosierung von beidem.

Ansonsten liefern Sie mir zu verschiedenen Themen wichtige Argumente und machen mir Mut, mein Gesicht zu zeigen, Farbe zu bekennen gegenüber Andersdenkenden , insbesondere dann, wenn es um das Thema Flüchtlinge geht.
Danke dafür.

Ich habe gesehen , Sie treten in Garching und in München auf. Wenn ich Zeit habe, komme ich.
Viele Grüße

Peter August Keßler

Kommentar von Anny:
Hallo Herr Keßler,
danke für Ihr tolles Feedback!
Vor allem, dass Sie schreiben, ich würde Ihnen Mut machen, Haltung zu zeigen, freut mich sehr. Oft denke ich, ich rede ja nur - da ist es schön zu wissen, dass das Reden auch was nützt.
Dann bis im Oktober in Garching vielleicht.
Beste Grüße
Anny Hartmann
Andreas Dillmann schrieb am 4.8.2016 um 14:11 Uhr

DLF vom 03. August 2016

Liebe Anny,

ich habe Sie gestern zum ersten Mal gehört, es hat mir richtig gut gefallen, und alles in der Tradition von Volker Pispers, also mit Verstand und Humor. Ich hoffe es gibt bald eine CD Ihres Programms, dann kann ich Sie auch beim Autofahren hören.

Ich wünsche Ihnen alles Gute

Andreas Dillmann

Kommentar von Anny:
Lieber Herr Dillmann,
vielen Dank für diesen tollen Eintrag und die großen Fußstapfen - Pispers ist ja schon ne Hausnummer. Aber da er auf unbestimmte Zeit eine Pause macht, kann er eine Nachfolgerin gut brauchen ;-)
Eine CD ist aktuell nicht geplant - aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Beste Grüße
Anny Hartmann
Ronny schrieb am 4.8.2016 um 07:29 Uhr

Danke und Bitte im Vogtland zu spielen

Hallo, seit einem halben Jahr beobachte ich sie (DLF, TV)....
Vielen Dank, ihre Themen treffen bei mir auf offene Ohren und die Beiträge sind Balsam auf meine Seele, denn im ländlichen Gebiet ist der Gedankenaustausch sehr schwer....
Leider sind in meiner Nähe keine Auftritte vorgesehen.
Bitte versuchen sie im nächsten Jahr in westliche Sachsen zu kommen....
Auf das wir uns bald live sehen .....viel Erfolg weiterhin

Kommentar von Anny:
Lieber Ronny,
das kann ich mir vorstellen, dass Sie es bei sich manchmal nicht einfach haben!
Und ich käme gern auch nach Sachsen - aber ich kann mir nicht aussuchen, wo ich auftrete. Die Theater müssen mich einladen (wollen). Also wie immer hier meine Bitte: fragen Sie im nächsten Kleinkunsttheater, warum ich nicht im Spielplan stehe - das ist der beste Weg.
Also vielleicht bis bald im westlichen Sachsen, beste Grüße
Anny Hartmann
Sara schrieb am 3.8.2016 um 22:21 Uhr

Danke!

Liebe Anny,
ich habe dich gerade zufällig im Deutschlandfunk gehört und bin begeistert. Danke für die wichtige Arbeit, die du machst!

Kommentar von Anny:
Liebe Sara,
ich danke dir fürs Zuhören und dein tolles Feedback!
Beste Grüße
Anny Hartmann
Rüdiger Röske schrieb am 3.8.2016 um 21:41 Uhr

Reichweite

Ich höre gerade die Sendung.
Ich hoffe, es gibt Mittel und Wege, dass so viele Menschen wie möglich diese Inhalte vermittelt bekommen

Kommentar von Anny:
Hallo Herr Röske,
am besten erzählen Sie allen von mir - das erhöht die Chancen ungemein :-)
Beste Grüße
Anny Hartmann
Jo schrieb am 23.7.2016 um 14:30 Uhr

Basic für mehr Demokratie

Liebe Anny,

sie sprechen mir so tief aus der Seele. Ihre Auftritte sind unbeschreiblich wertvoll da sie über Hartz IV, Frauenrechte, Grundeinkommen, Islam und und und sprechen. Sie leisten wie Volker Pispers wichtige Basis-Arbeit für unser Land. Mögen ihren Worte viele Menschen erreichen.

Zitat: I have a dream (Martin Luther King)

Kommentar von Anny:
Lieber Jo,
danke für diesen tollen Eintrag! Dass Menschen meine Arbeit so wichtig finden, gibt mir Kraft.
Beste Grüße
Anny Hartmann
Kevin Noske schrieb am 19.7.2016 um 13:52 Uhr

6 Bahnfahrer und Anny

Liebe Frau Hartmann,
besser zum Psychologen als mit der Axt um sich schlagen. Das stimmt.
Haben Sie Verständnis für Erdogan's Wortgebrauch: Säuberung. Mich erinnert das an Dunkeldeutschland in seinen dunkelsten Zeiten.
Ich hoffe, Sie auch. Um im Bilde zu bleiben: das ist keine Politik - das kann weg.
Mit freundlichen Grüssen
Kevin Noske

Kevin Noske schrieb am 16.7.2016 um 18:42 Uhr

Gnade ?

Schön, dass es Menschen gibt wie Sie, die unser Land bereitwillig jedem zur Verfügung stellen und die Folgekosten tragen wollen.

Unterschiedliche Mentalitäten auf dieser Welt sind wohl reine Einbildung. Wahrscheinlich muss ich mal zum Psychologen.

Kommentar von Anny:
ach, vielleicht keine schlechte Idee mit dem Psychologen ;-)
Kevin Noske schrieb am 3.7.2016 um 12:38 Uhr

"gute Besserung"

Liebe Frau Hartmann,

ja, ich weiss: Deutsche darf man kritisieren bis zur Beleidigung. Aus Zeit-online deshalb ein erhellendes Zitat "Ich kenne einige Ingenieure aus dem nahen Osten. Unter anderem eine iranische Ingenieurin, die hin und wieder in Deutschland ist. Eine auch nach westlichen Maßstäben moderne Frau, gut ausgebildet, ohne Kopftuch, selbständig und selbstbewußt. Sie fragte mich warum Deutschland diese offensichtliche Negativselektion bei der Einwanderung vornimmt und warum man ohne Beschränkung in der Zahl jeden ins Land lässt. Nun, ihre genaue Wortwahl war sehr viel harscher. In Teheran, so berichtet sie mir, diskutiert man sehr gut informiert die Einwanderungspolitik vieler westlicher Länder, wie den USA, Kanada, Australien und Neuseeland und natürlich Deutschland. Man fragt sich dort warum Deutschland denn nicht an seine Zukunft denke und sich die Probleme der Welt ins Land holt. Alle anderen Einwanderungsländer haben einen Bewerbungsprozeß, bei dem nur die besten "human ressources" Erfolg haben. Sie glaubt im übrigen in keiner Weise an die These, Deutschland sei ausländerfeindlicher als andere Länder. Ganz im Gegenteil sagt sie."

Kommentar von Anny:
Jetzt verwechseln Sie auch noch Einwanderungspolitik mit Flüchtlingshilfe - zu der wir uns mit Unterzeichnen der Genfer Menschenrechtskonvention verpflichtet haben!
Und übrigens: es heißt AsylRECHT, nicht Asylgnade!
Ich halte eine weitere Diskussion an dieser Stelle tatsächlich für sinnlos und wünsche Ihnen weiterhin Empathie und Erkenntnisgewinn.
Anny Hartmann
Kevin Noske schrieb am 30.6.2016 um 19:58 Uhr

Ausgleich

Ja, ich bin auch dafür, den Ausgleich zwischen Reichtum und Armut zu schaffen ... aber jeder Staat, jede Gemeinschaft muss das für sich entwickeln. Und es geht ja nicht nur ums Materielle sondern auch um Frauenrechte und Respekt vor Andersgläubigen.
Interessant ist, dass Sie fragen, ob ich Kinder habe. Haben Sie Kinder ? Hat Frau Claudia Roth Kinder ? Hat Angela Merkel Kinder ? Es wäre mal interessant zu eruieren, ob die Kinderlosigkeit und das Bedürfnis zu helfen, was mit dem Flüchtlingsthema zu tun hat.
Mit freundlichen Grüssen
Kevin Noske

Kommentar von Anny:
ach du je, das wird mir jetzt echt zu verschwurbelt...
Hätte fast geschrieben "gute Besserung" ;-)
Kevin Noske schrieb am 30.6.2016 um 12:02 Uhr

Frage

warum kommen die dann alle zu uns bzw. nach Dänemark usw. ? weil es uns gut geht und weil wir es geschafft haben, in einer sozial durchorganisierten Gesellschaft leben. Das muss man erst mal schaffen. Eine Freundin war jetzt in Griechenland und dort sagte ein Freund der Gastgeber, er könne keine Steuern zahlen weil seine Kinder Hunger haben. ... aha, und wer bezahlt die Strassen und das Stromnetz usw ? Manche kapieren eben nicht, dass man erst was abgeben muss, damit es anschliessend allen gut geht. Wir in Deutschland haben es kapiert und nun kommen vor allem Flüchtlinge möglichst direkt zu uns und wollen nicht in GR bleiben. Das hat nix mit Demut zu tun sondern damit, dass wir über den Tellerrand hinausschauen. Wir müssen uns nicht immer madig machen. Ich verstehe diesen Selbsthass vieler Deutscher nicht.

Kommentar von Anny:
vielleicht helfen hier Fakten weiter?
Fakt 1: nicht alle Flüchtlinge kommen zu uns! Nur 2% aller Flüchtlinge weltweit kommen überhaupt nach Europa, von denen nehmen die Türkei und die Griechen am meisten auf (Siehe auch aktuelle Studie des UNHCR)
Fakt 2: wir sind reich, weil wir uns auf Kosten der anderen bereichern (Blick in die Handelsbilanz genügt)
Fakt 3: wir lassen Griechenland sei Jahren mit dem Flüchtlingsproblem (und allen anderen Problemen auch) im Stich.
Darf ich mal raten? Sie haben keine Kinder, richtig? Würden Sie nicht auch erst denen was zu essen kaufen, bevor Sie Steuern zahlen? Vor allem wenn Sie sehen, dass die Reichen ihr Geld außer Landes bringen?
Fakt 3: Deutschland blockiert in Europa Gesetze, die den Abfluss von Geld aus den armen Ländern verhindern würde.
Fakt 4: die Troika hat eine höhere Besteuerung von Wohlhabenden in Griechenland abgelehnt und statt dessen die Renten gekürzt.
Fakt 5: in kaum einem anderen europäischen Land ist die Ungleichverteilung der Einkommen so hoch wie in Deutschland, in kaum einem anderen Land werden Reiche so verschont (Keine Vermögenssteuer, kaum Erbschaftssteuer etc.)
So viel zum Thema erst mal was abgeben....
Fakten haben nichts mit Selbsthass zu tun - können aber dazu führen.
Und noch mal, auch wenn ich es schon oft gesagt und geschrieben hab: Nicht die armen Menschen verursachen die Probleme der Welt, sondern die Reichen!!!
Und zuletzt: wenn alle Fakten nicht helfen versuchen Sie es doch einfach mal mit Empathie! Versetze Sie sich nur mal für 5 Sekunden wirklich in die Lage der Flüchtlinge (heimatlos, kein Geld, keine Perspektive, fremde Sprache, fremde Sitten, orientierungslos, traumatisiert, viele geliebte Menschen verloren usw usw usw.) Wenn Sie das kalt lässt, kann auch kein Fakt Sie mehr erreichen.
Schade.
Kevin Noske schrieb am 28.6.2016 um 14:51 Uhr

Ja stimmt.

Und ehrlich gesagt halte ICH unsere Kultur für lebenswerter als andere Kulturen, auch wenn bei mir kein Deutschland-Fähnchen draussen hängt. Ein bisschen Freude an und Zufriedenheit mit der eigenen Lage ist vermutlich wünschenswert. Sonst hätte man keinen Antrieb, morgens aus dem Bett zu krabbeln. Ich wünsche Ihnen weiterhin Erfolg und Kraft. Beste Grüsse Kevin Noske

Kommentar von Anny:
Was soll ich dazu sagen? Man kann durchaus zufrieden sein, ohne sich gleich für besser zu halten! Und Demut hat noch keinem geschadet!
Außerdem: schauen Sie doch mal in die südlichen Länder, wie viel die Menschen da arbeiten, wie arm sie sind und wieviel Lebensfreude sie trotzdem ausstrahlen - ich denke, die können aber locker mit uns mithalten.
Wer sich und seine Kultur (was immer das genau sein soll) für lebenswerter als andere hält, hat einiges nicht verstanden.
Ich wünsche Ihnen Demut und Erkenntnisgewinn!
Anny Hartmann
Kevin Noske schrieb am 28.6.2016 um 13:22 Uhr

Rassismus

Liebe Anny Hartmann, eine Frage: ist es Rassismus, wenn man die verschiedenen Temperamente auf dieser Welt als solche bezeichnet ? Die Bayern machen sich über die 'Fischaugen' (also die Leute an der Küste) lustig und über die Preussen, während man dort über die Südländer mit den dicken Wadln und den Lederhosen lächelt. Eigentlich haben die meisten Staaten ein angespanntes Verhältnis zu ihren Nachbarstaaten, weil sie sich abgrenzen wollen und ihre eigene Identität bewahren wollen. Ich war mal in einem türkischen Museum und habe darüber gestaunt, wie griechisch mir die Exponate vorkamen. Mir ist bis heute nicht klar, was die türkische Kultur eigentllich sein soll. Bin ich jetzt Rassist oder nur schlecht informiert ? Viele Grüsse, ein Unaufgeklärter

Kommentar von Anny:
Lieber Kevin Noske,
den Unterschied zwischen Kulturen zu leugnen ist wahrscheinlich genau so sinnlos, wie den Unterschied zwischen Mann und Frau zu leugnen. Rassismus (und auch Sexismus) beginnt da, wo man das eine für besser (und lebenswerter) als das andere hält.
So sehe ich das.
Beste Grüße
Anny Hartmann
Marcus Hinnerarschensauermann schrieb am 21.6.2016 um 19:16 Uhr

Ausländer.

Der rassistische Inhalt an dieser Stelle wurde gelöscht

Kommentar von Anny:
Hinweis an alle Rassisten:
in meinem Gästebuch werden alle rassistischen Einträge gelöscht! Also versucht es gar nicht erst!
Ich denke, z.B. Russland hat bei der EM eindurcksvoll erwiesen, wie wenig Erfolg eine Nationalmannschaft ohne Spieler mit Migrationshintergrund hat. Und das ist nur ein Argument von 100Tausenden gegen Rassismus!
Ein Hoch auf den Humanismus!
Fremdenfreundliche Grüße
Anny Hartmann
Gerhard Kolbe schrieb am 8.6.2016 um 12:52 Uhr

Politik oder kann das weg ?

Ein Gästebuch. Das ist mutig sehr verehrte Frau Hartmann. Was kann also weg? Bitte dringend Herrn Gabriel weg-beamen, der macht Rüstungsdeals in Milliardenhöhe mit dem Saudis und Arabern und produziert damit Flüchtlinge und ihr Schicksal. Wo ist die Empörung unserer Presse? Bitte tun Sie es. Im Grunde wird vieles irgendwo gesagt, aber es geht unter. Danke für Ihr Engagement.

Kommentar von Anny:
Hallo Herr Kolbe,
ach, ist es nicht traurig, dass ein Gästebuch mittlerweile schon als mutig gilt?
Allerdings freut es mich, dass auch Sie die Zusammenhänge zwischen Aussenpolitik und Flüchtlingen erkennen! Und schade, dass die Empörung ausbleibt.
Vielleicht sollten wir allmählich mal die Systemfrage stellen....?
Ihren Dank fürs Engagement möchte ich an all die haupt- und ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer weiterleiten - die haben ihn wirklich verdient! Ich red ja nur....
Danke auch Ihnen für Ihren Eintrag!
Beste Grüße
Anny Hartmann
Susanne Hartmann schrieb am 7.6.2016 um 18:25 Uhr

Dr.!

Liebe Anny Hartmann,

Ihren/Deinen Kommentar vom 4.6.16 an G. Koch aufgreifend:

"Die Menschen müssen begreifen, dass die Probleme der Welt nicht von den Armen verursacht werden, sondern von den Reichen!
Also: hören Sie auf nach unten zu treten!"
Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Allzumal, unsere "Interventionen" in Ländern wie Syrien, Afghanistan, etc. Mitursache für Flüchtlinge sind. (siehe, u.a. Schwarzbuch Bundeswehr: ... zur Rohstoffsicherung ...)
Wie viele Flüchtlinge aus dem Osten erreichten den Westen Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg? Zu einer Zeit, als gerade auch hier die Menschen, ausgebombt, z.T. ausgehungert etc. waren? Na, das hat uns aber geschadet, was?!
Beste Grüße und weiter so!
Susanne Hartmann

Kommentar von Anny:
Liebe Frau Hartmann,
schön, dass Sie nicht nur Namens-, sondern auch Meinnungs-Vetterin sind ;-)
Manchmal kommt man sich als Humanistin doch schon etwas verloren vor.
Schön, dass auch Sie auf die Zusammenhänge zwischen unserer Auslandspolitik und den Flüchtlingen hinweisen. Alles hausgemacht - also sind wir auch für die Lösung verantwortlich. Und das könnte uns auch noch bereichern - wenn wir es begreifen würden.
Danke für Ihren Eintrag!
Beste Grüße
Anny Hartmann
isela Koch schrieb am 6.6.2016 um 16:53 Uhr

Renitenz

Zu Ihrem Auftritt am letzten Mittwoch (1.6.): es war ein goldener Abend, auch wenn die Schoko, die Sie mir zugeworfen haben, leider irgendwo im Nirwana verschwunden ist. Sie haben eine besondere Art, Themen vorzutragen und diese Art kann Ihnen niemand nehmen. Insofern wünsche ich Ihnen wirklich alles Gute. Inhaltlich sind wir halt anderer Auffassung. Ich stehe eher auf Außenminister Kurz - aber man kann eben nicht alles haben. Aufwiedersehen.

Michael Pfaffinger schrieb am 4.6.2016 um 21:25 Uhr

Meinen Dank und eine Frage an Sie ...

Sehr geschätzte Frau Hartmann,

besten Dank für Ihre engagierten Ausführungen und satirisch-bissigen Bemerkungen zu (gesellschafts-)politischen oder aber ökonomischen Themen, die ich seit ein paar Jahren durch Ihre TV-Auftritte oder Ihre Kommentare im Denkfunk genieße. Diese Satire ist gelungene unterHALTUNG. Und das kann ich auch sagen, denn neben natürlich einigen anderen Dingen sind Ihre Worte für meine Lieblingstätigkeit eine gute Inspiration;
Ich betätige mich ebenfalls gerne in der Satire, jedoch bin ich bisweilen (und das seit nun guten 5 Jahren) hauptsächlich in Form von Audio-Glossen im Netz präsent. Vor Publikum trete ich bislang lediglich selten auf (zuletzt im Januar dieses Jahres) und gebe auch bisher stets Kostproben von 10 bis 20 Minuten Länge. Das macht mir viel Spaß, das Publikum hat sich bisher auch immer gefreut und ich bekam von den Zuschauern hauptsächlich positive Rückmeldungen, doch mir sind diese Gelegenheiten zu selten. Daher wollte ich Sie nicht nur zu Ihrer Leistung beglückwünschen, sondern auch Fragen, wo man sich als Anfänger am besten bewirbt, wenn man eben noch keine Presseberichte oder Programm-DVDs von sich vorzeigen kann, weil man ja schließlich erst Anfänger ist. Ein Programm geschrieben habe ich, aber natürlich bislang immer nur Ausschnitte davon vor Publikum spielen können. Eine Programm-DVD kann es daher auch nicht geben. Denn die Bühnen in der Umgebung, ich lebe in Oberbayern, verlangen oft, wenn ich diese Anschreibe und diese überhaupt antworten, solche Presseberichte von mir. (Es gibt sogar einen kleinen Zeitungs-Bericht über mich aus dem „Merkur“. Doch dieser Bericht ist, obwohl er mich selbst nicht stört, weil ich ihn eher lustig finde, als Werbung eher weniger geeignet, da der Reporter darin schreibt: „Der Kabarettist Michael Pfaffinger überraschte mit derben Stichen, imitierte treffend Merkel und Schröder, blieb inhaltlich jedoch dem Mainstream verhaftet. Mit der Haltung ‚Flüchtlinge toll und Konservative doof‘ laufen Schockweise Kabarettisten herum. Für ein eigenes Profil ist das ein undankbarer Ansatz.“)
Wahrscheinlich sind diese Bühnen nichts für solch kleine Anfänger, wie mich, wenn viele mir oft gar nicht auf meine Anfragen antworten, doch WO kann ich stattdessen anfangen, wenn ich fürs Lustspielhaus oder fürs Scharfrichterbeil zu klein bin?
Ich dachte, Sie könnten mir das vielleicht als quasi „Quereinsteigerin“ sagen, denn auch ich habe als gelernter Kaufmann bislang beruflich nichts mit Kabarett zu tun, sowie auch Sie früher nicht. … Oder könnten Sie mir einen Tipp für die Qualität meiner Satire geben, falls es doch an mangelnder inhaltlicher Qualität liegen sollte? Ich füge dafür hier Links zu drei Glossen von mir zu, von der Sie sich etwas selbst auswählen dürfen (die 1. zum Thema TTIP und 2. zum Thema Asylbewerber und 3. zum Thema Homo-Ehe – lassen Sie sich nur Zeit, falls Sie sich eins davon ansehen und mir antworten wollen, ich habe Geduld und Sie noch vieles andere zu tun).
Glosse 1: https://www.youtube.com/watch?v=l2pATLeZf5w
Glosse 2: https://www.youtube.com/watch?v=XHSvSXzKGL04
Glosse 3: https://www.youtube.com/watch?v=lZEPwmhfEJY
… So ich denke, ich habe genug gesagt und gefragt … Machen Sie sich einen schönen Abend und bleiben Sie sich und Ihren humanen Idealen unbedingt treu!

Grüße aus einer roten Stadt im schwarzen Bayern!
M. A. Pfaffinger

Kommentar von Anny:
Hallo Herr Pfaffinger,
Ihre Links werde ich mir bei Gelegenheit anschauen - also wohl eher nach der EM ;-)
Zu Ihrer Frage nach den Anfängen:
am besten fängt man bei offenen Bühnen an und macht da mal selber ein Video. Das muss keine professionelle Aufnahme sein, aber der Ton sollte gut sein.
Es gibt z.B. in Berlin die Scheinbar, da kann man von Mittwoch - Samstag jeden Abend 7 Minuten auftreten. Ich weiß, das ist weit weg, aber das kann man ja mit Sightseeing verbinden.
In Bayern gibt es eine Mixshow-Reihe, genannt die Comedy Lounge. Sowas ist auch immer gut, weil die oft in Theatern stattfinden, die auch Solos veranstalten. So kann der Veranstalter einen unverbindlichen Blick auf Sie werfen.
Die Kabarett-Bundesliga ist auch eine gute Möglichkeit, sich Veranstaltern zu zeigen.
So habe ich auch angefangen: ganz lange Mix-Shows gespielt, bis die Veranstalter endlich überzeugt waren, mich auch für den ganzen Abend zu buchen.
Und als kleine Warnung: leider wartet niemand auf die neuen Künstler - es gibt immer mehr und viele Veranstalter buchen eben die, die sie immer schon gebucht haben. Da braucht es Kraft und Ausdauer, um sich einen Platz zu erobern. Aber zur Beruhigung: für Sie als Mann wird das auf jeden Fall leichter, als für mich als Frau ;-)
Ich drücke Ihnen die Daumen und wünsche Ihnen viel Erfolg (wegen der Links melde ich mich per Mail, wenn ich sei geguckt hab)
Beste Grüße
Anny Hartmann
G. Koch schrieb am 4.6.2016 um 15:47 Uhr

nach unten treten

Genau das ist mein Ansatz: die Staatsoberhäupter müssen in Infrastruktur ihrer Staaten investieren, anstatt Milliarden zu veruntreuen. Inzwischen wird die Verwendung der Gelder, die von der EU auch nach GR, aber eben anderswohin fliessen, beaufsichtigt. Denn sonst sie futsch ... wandern in die Taschen von Politikern oder werden in sinnlosen Projekten verbraucht. Abgesehen vom Geld: unsere Demokratie ist noch so jung und fragil, dass sie von Andersgesinnten nicht in Frage gestellt werden darf. Und damit sind Muslime gemeint. SIE, Frau Hartmann, werden wieder nur auf die Rechtsradikalen sehen, diese sind natürlich auch gemeint.
PS: wer wählt denn noch aus sozialen Gründen die SPD ? Geht gar nicht. Insofern war Ihre 'Wahlempfehlung' das einzig Richtige. Frau Wagenknecht zur Bundeskanzlerin !!! Alle anderen gehören weg. Man lese dazu "Das hohe Haus" von Roger Willemsen.

Kommentar von Anny:
Nein, es sind nicht generell alle Muslime, die unsere Demokratie gefährden! Das ist populistischer Unsinn!
Aber gut, einigen wir uns auf die Linkspartei - manchmal muss der kleinste gemeinsame Nenner eben reichen....
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