Pressestimmen zu älteren Programmen
Zu den aktuellen Pressestimmen

Mit allen folgenden Pressezitaten möchte ich meine Auffassung, dass meine Soloprogramme und mein Jahresrückblick sehens- und empfehlenswert sind, belegen. (Dieser Hinweis erfolgt wegen des Urhebers- und Medienrechts)

Stimmen zum Programm "Humor ist, wenn man trotzdem wählt."

Der artige Knicks, mit dem sich Anny Hartmann beim Publikum bedankt, ist eine arge Täuschung! Sie will nicht lieb sein, sie will so richtig böse sein. Wie ein ungezogenes Kind, dass seinen Eltern das Leben schwer macht, respektlose Fragen stellt und sich einfach nicht anpassen will. Dieses Gegen-den-Strom-schwimmen verfolgt die Kölner Kabarettistin konsequent. Was dabei herauskommt, ist politisches Kabarett, wie man es selten zu hören kriegt, intelligent und gnadenlos im Detail.
Ihre Wortspiele und bizarren Schlussfolgerungen kommen zwar ziemlich unaufgeregt daher, harte Treffer sind es aber allemal.
Blitzgescheit und wortgewandt entwickelt Anny Hartmann ihre Szenarien und setzt sie mit komödiantischem Talent und großer Spielfreude um.
Süddeutsche Zeitung 2013 (Edith Schmied)

Ein ganz böses Mädchen!
Selten genug: eine Kabarettistin, die nicht mit dem Strom schwimmt, sondern Haltung zeigt und Dinge geradeheraus anspricht, die sich ändern sollten.
Dorstener Zeitung 2013 (Ralf Pieper)

"Scharfsinnig und intelligent" waren Anny Hartmanns Blicke auf das politische Tagesgeschehen und auf gesellschaftliche Themen immer.
(...) Auf die politische Forderung, Arbeiter sollten mehr bekommen als Arbeitslose, antwortete sie mit der Gegenfrage: "Aber was hat der Arbeiter dann, wenn er davon auch nicht leben kann?" Damit war sie bei einem ihrer Lieblingsthemen, dem bedingungslosen Grundeinkommen, angekommen, wofür sie eindringlich warb.
(...) Anny Hartmann spricht aus, was sie erheitert oder was sie wütend macht. Sie schreckt dabei vor keinem Thema und keiner Person des öffentlichen Lebens zurück. Dabei sprühte sie vor Wortwitz, der auch mal derb unter die Gürtellinie zielte - und traf! - oder bei den Gästen ein vernehmbares Schlucken verursachte. Aber meist blieb das Lachen nicht im Halse stecken, sondern arbeitete sich prustend nach oben und platzte dann doch heraus.
Wunderbar, wie sie die Situationen mit verstellter Stimme, angepasster Mimik und Haltung wiedergab, sie glänzte mit einer ungeheuren Präsenz.
Das war politisches Kabarett vom Feinsten.
Weser Kurier, Luzia Moldenhauer 2011

Anny Hartmann fühlt sich nach eigener Aussage im politischen Kabarett pudelwohl - was ihr auch deutlich anzumerken war.
Völlig entspannt, mit einem deutlichen Standpunkt, einer Haltung - etwas das sich in den letzten Jahren nicht mehr all zu viele politisch, aktuelle Kabarettisten leisten mögen, warum auch immer.
So gesehen führt Anny Hartmann das politische Kabarett mit den Mitteln der Stand-Up Comedy zu den eigenen Wurzeln zurück. Engagiert, locker geradlinig und nach täglicher, ausführlicher Lektüre der Bild Zeitung jeden Abend aufs Neue hochaktuell.
Anny Hartman oder: the return of moral im deutschen Kabarett!
Steffen Kolodziej SR Kulturradio

Kabarett muss weh tun. Sagt Anny Hartmann - und setzt ihr Credo in die Tat um. (...) Als Comedienne gestartet, ist sie inzwischen einer der wenigen ernsthaften politischen Kabarettistinnen, die sowohl mit konkreten Vorschlägen zur Verbesserung der Welt im Allgemeinen als auch den maroden deutschen Verhältnissen im Besonderen aufwartet. Sie weiß, was es mit den Einkommensverhältnissen auf sich hat, nennt Zahlen und Namen und lässt das Publikum an ihren emotionalen Ausbrüchen teilhaben. Hartmann bleibt auf Augenhöhe mit den Zuschauern, spricht Kopf- und Komikzentrum gleichermaßen an. Sie drückt ihre Ratlosigkeit aus, verzweifelt an der Gesundheitsreform und den ewigen Selbstzweifeln der Frauen und fordert zu eigenen geistigen Aktivitäten heraus.
Fazit: Der Mensch ist besser als sein Ruf - und Hartmann eine großartige intellektuelle Dompteuse.
KStA 2011 (Marianne Kolarik)

"(...) Anny Hartmann beweist im (Mainzer) Unterhaus mit ihrem zweiten Solo, dass es sie doch gibt, die Frau auf der Bühne des politischen Kabaretts. Gut, die Spezies ist sehr selten (...). Hartmann ist also eine Ausnahmeerscheinung - und sie macht ihre Sache gut. Die Kölnerin versucht erst gar nicht, die Herren ihrer Branche zu imitieren. Sie hat ihren eigenen Stil und eigene Themen. (...)
Hartmann tritt auf Hühneraugen und bleibt dabei witzig, das ist die ideale Mischung. Zwischendurch verteilt sie zur Entspannung Leckerlis im Publikum. Dann aber geht es wieder munter an die Schmerzgrenze. (...)
Es müsste mehr von diesen scharfen Frauen im politischen Kabarett geben. Anny Hartmann ist eine große Bereicherung für die Szene, und das nicht nur, weil sie Männer da anpackt, wo es weh tut. Schade, dass es nur so wenige gibt von dieser Art.
Mainzer Rhein Zeitung 2011 (Gerd Blase)

"Selten genug, dass jemand vom Comedy-Fach zum politischen Kabarett wechselt: die aus Köln stammende Anny Hartmann hat es gewagt - und hinzugewonnen. Und zwar eine ganze Menge. Das beweist sie mit ihrem neuen Programm (...), mit dem sie für beträchtlichen Erkenntnisgewinn sorgt - und zwar inklusive hörbarer Erheiterung seitens des Publikums. Die Diplom-Volkswirtin und ehemalige Sparkassen-Angestellte weiß, wovon sie spricht, wenn sie die Notwendigkeit eines "bedingungslosen Grundeinkommens" erklärt oder die Konsequenzen der fünf Euro Erhöhung für Hartz IV Empfänger aueinanderdröselt. Dabei gehen ihr die Sprüche nicht nur locker von der Zunge, sie bringt es in entspannter Stand-Up Manier auch noch fertig, ernste Themen derart unterhaltsam aufzubereiten, dass man am Ende das Gefühl hat, ordentlich durchgekitzelt worden zu sein. (kol)
Kölner Stadt-Anzeiger 2010 (Marinanne Kolarik)

"Den Großteil des Programms widmet sie dem bröckelnden Sozialwesen und dem Gesellschaftswandel in Deutschland, und Anny Hartmann macht das mit einer leidenschaftlichen Konsequenz, die durchaus an prominente Kollegen wie Volker Pispers oder Georg Schramm erinnnert.
Der Leidenschaft, mit der Anny Hartmann ihr Programm "Humor ist, wenn man trotzdem wählt." präsentiert, kann man sich nicht entziehen."
Bonner General-Anzeiger 17.09.2010 (nach Auftritt im Pantheon)

Stimmen zum Jahresrückblick "Schwamm drüber? 2013"

Malmit lakonischem Humor, mal mit beißender Ironie - immer aber mit Haltung setzt die schlagfertige Komödiantin nicht nur auf Gags und Pointen, sondern auch auf Aufklärung. Und sorgt so dafür, dass wirklich etwas hängen bleibt von den Ungeheuerlichkeiten, die das Jahr uns serviert hat.
KStA 2013 Marianne Kolarik

Für das Publikum hat sich der Besuch gelohnt. Anny Hartmann pult mit Genuß in den Wunden von 2013. (...) Sie hält sich nicht sklavisch an den Jahresablauf. Lieber stellt sie Zusammenhänge darüber hinaus her. (...) Anny Hartmann ist eine der wenigen, die als Kabarettistin wirklich ihre Frau stehen. Sie ist klug, scharf und witzig. (...) Im Vergleich mit den großen Kabarettisten kann sie durchaus bestehen.
Mainzer Rhein-Zeitung 2013 Gerd Blase

So harmlos wie sie aussieht, ist sie nicht. Sie ist zynisch, bissig, intelligent, spöttisch, analytisch. Auf den Bewertungsnenner gebracht: Sie ist großartig. (...) Es war ein gnadenlos witzger, ein ungemein unterhaltender, aber auch ein menschlich aufrüttelnder Abend. (...) Anny Hartmann ist nicht nur mit ihrem Verstand und ihrer Schlagfertigkeit bei der Sache, sondern auch mit einer nicht zu überhörenden Wut auf all das, was eine Klassengesellschaft ausmacht.(...) Im Grunde ist Hartmanns Jahresrückblick keiner, der sich an Namen und Daten klammert, sondern eine zeitlose Abrechnung, bei der die Ereignisse als Beispiele fungieren, dass sich auch im vergangenen Jahr nichts am Kräfteverhältnis zwischen den Mächtiger und der Basis geändert hat. Ungerechtigkeit bleibt Trumpf. Das verpackt sie mit so viel Witz, Zynismus und Menschlichkeit, dass man ihr zu diesem Programm nur gratulieren kann.
HNA 2014 Steve Kuberczyk-Stein

Ihr kesses Mundwerk macht von nichts und niemandem Halt: wenn Anny Hartmann aufs jahr 2013 zurück schaut, ist keiner vor ihr sicher. Zielsicher nimmt sie sich alles vor, was ihr nicht gefällt - zur großen Freude des Publikums, das zum Lachen in den restlos ausverkauften Litschgi-Keller gekommen war. (...)
Seit 2009 bietet Anny Hartmann diesen Jahresrückblick der besonderen Art. 2014 läst sich feststellen: Sie wird immer besser. Die Kabarettistin versteht das Wechselspiel zwischen Ironie, deutlichen Worten und schlichtem Witz. (...)
Badische Zeitung 2014 Ute Wehrle

Stimmen zum Jahresrückblick "Schwamm drüber? 2012"

"Schwamm drüber" nennt die Kölner Kabarettistin ihren Jahresrückblick, in dem sie natürlich nicht mit dem Schwamm arbeitet. Lieber legt sie im Unterhaus genüsslich den Finger auf wunde Punkte und puhlt an schlecht verheilten Wunden. (...) Sie ist eine der wenigen politischen Kabarettistinnen von Format und sie arbeitet sich in dieser Männerdomäne Stück für Stück nach oben. (...) Hartmann wandelt herrlich unbeschwert durch das Jahr 2012. Obwohl sie hart zupackt, wirkt alles irgendwie leicht und lustig. (...) Sie stellt Zusammenhänge her, das ist ihre Stärke. Hinzu kommt diese unverwüstliche Fröhlichkeit. Beides macht "Schwamm drüber" zu einem höchst gelungenen Programm, von dem sich die Herren Kollegen ruhig ein paar Scheiben abschneiden können. Manch einem Jahresrückblick täte das gut.
Mainzer Rhein Zeitung 2012 (Gerd Blase)

(...) es wird spürbar, dass es der diplomierten Volksiwrtin nicht nur darum geht, ihr Publikum zu unterhalten. Was ihr übrigens trefflich gelingt. Denn Anny Hartmann legt es nicht darauf an, zu "Everybodys Darling" zu avancieren (...). Sie tritt gerne anderen auf den Schlips. Und zwar kräftig. So manchem CDU-Anhänger oder FC-Bayern-Fans dürfte das Lachen gelegentlich im Hals stecken geblieben sein. Doch egal, ob man ihre Sicht auf die Dinge teilt oder nicht - für die politische Kabarettszene ist Anny Hartmann ein echter Glückstreffer.
Badische Zeitung 2013 (Ute Wehrle)

 

Startseite