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Martin Bisplinghof schrieb am 18.9.2017 um 07:52 Uhr

Schokolade!

Liebe Anny!
Am 17.09. hatten wir das große Glück, Sie mal live und dann auch noch mit dem neuen Programm im kuschligen Heilbronner KulturKeller zu erleben!
Das war nix für Anfänger(innen)!

Zu Belohnung gab's ja Flugschokolade, um dem Denkapparat bei Laune zu halten.
Mit dem neuen Thema haben Sie voll ins Schwarze getroffen und die wohl größte Pestbeule der neuzeitlichen Politik aufgestochen!
Ich werde mir jedenfalls einige der Quellenempfehlungen unters Kopfkissen legen und sage dankend: Weiter so!

Kommentar von Anny:
Lieber Martin,
ja, Schokolade macht manche bittere Wahrheit leichter erträglich ;-)
Schön, dass Sie meinen Flyer mitgenommen haben - da kann ich auch nur sagen: weiter so!
Beste Grüße
Anny Hartmann
Andreas Lang schrieb am 14.9.2017 um 11:23 Uhr

Spiegel vorhalten

Liebe Anny,
der Abend mit dir im Mehringhof-Thater war – einmal mehr – sehr amüsant und inspirierend zugleich. Du erfüllst eine der wichtigsten Aufgaben des politischen Kabaretts mit Überzeugungskraft, Leidenschaft und Akribie: Du hältst deinem Publikum pointiert den Spiegel vors Gesicht, mehr noch: Du nötigst es förmlich dazu – Skandal! –, sich kritisch mit eigenen Ansichten über Politik und Gesellschaft in unserem Land auseinanderzusetzen. Du legst den Finger in die Wunde und nennst Missstände beim Namen. Und man muss auch nicht mit jeder deiner Schlussfolgerungen zu 100% übereinstimmen, um sagen zu können: Spitze, weiter so! Herzliche Grüße und auf bald, Andreas
PS: Nächstes Mal überlege ich mir vorher, ob ich Lobbyisten als Begleitung mitnehme ;-)

Kommentar von Anny:
Lieber Andreas,
danke für dieses tolle Feedback! 100% Zustimmung sind mir auch gar nicht wichtig, aber sich kritisch mit Politik und Gesellschaft befassen finde ich super!
Da sag ich mal: Mission accomplished ;-))
Und ja, es wäre spannend zu hören, was Lobbyisten von meinem Programm halten...
Beste Grüße
Anny Hartmann
Ute schrieb am 9.9.2017 um 10:40 Uhr

Erste Begegnung...

Liebe Frau Hartmann,
ich interessiere mich schon länger für politisches Kabarett (politischer Aschermittwoch mit allen kabarettistischen Größen, die über die Jahre dort auftauchten! Und besonders Volker Pispers!!!) und war in Erinnerung an einen Hinweis von V. Pispers auf seine hervorragende Kollegin gestern Abend in Ihrem Programm.
Danke für diesen satirischen, humorigen, kritischen, frauenfreundlichen und vor allem! informativen Abend! Hochinteressant waren Ihre Denkanstöße bezüglich Vermögenssteuer, Grundeinkommen und einiges mehr. Mein mich begleitender Sohn und ich hatten jede Menge Themen zum Weiterdiskutieren auf dem Nachhauseweg und gleich mal ein paar Leute angelächelt.
Wir haben eine "Entdeckung" gemacht und werden in Zukunft Ihre Auftritte in Berlin weiter verfolgen.
Vielen Dank, weiter viel Erfolg und Ihnen selbst Spaß bei den Auftritten!
Ute

Kommentar von Anny:
Liebe Ute,
das freut mich aber sehr, dass Sie und Ihr Sohn mich jetzt entdeckt haben! Und dass Sie auf dem Nachhauseweg weiter diskutiert haben - und auch noch Leute angelächelt! Toll! Was will ich mehr?
Am 14.1. trete ich mit meinem Jahresrückblick "Schwamm drüber...?" um 16:00 in den Wühlmäusen in Berlin auf - vielleicht sehen wir uns da.
Beste Grüße
Anny Hartmann
Manja schrieb am 9.9.2017 um 10:39 Uhr

Boah was ist das n fiese Charakter...

Liebe Anny,
Vielen Dank, dass Du Deine ausgiebige Recherche so anschaulich zur Verfügung stellst! :D Am meisten beeindruckt war ich von Deiner Verwandlung in ein menschenverachtendes Machoarschloch - unheimlich..
Auf der Literaturliste (super Idee!) hab ich den toten Ökonom mit dem Freihandel vermisst - und natürlich den Namen vergessen. Zuviel Stoff - ich komme wieder...
Jubel, konfettistreu, klatsch - viel Spaß mit dem neuen Programm!

Kommentar von Anny:
Liebe Manja,
ja, ich bin auch manchmal erschüttert, wie gut ich diese Typen darstellen kann... so ist es halt, in jedem von uns steckt auch ein kleines Arschloch, hihi.
Ich glaube der Ökonom (David Ricardo, der mit dem Freihandel) findet sich im Buch von Stefan Mekiffer (Warum eigentlich genug Geld für alle da ist). Allerdings habe ich soooo viele Bücher für das Programm gelesen, dass ich mich auch täuschen kann...
Und ja, es ist viel Stoff, also komm gerne wieder!
Und in den nächsten zwei Programmen mache ich dann all die Themen, die ich jetzt schon rausgeschmissen hab ;-)
Bis zum Januar im Hannover!
Liebe Grüße
Anny
Manja schrieb am 6.9.2017 um 16:23 Uhr

Brüche

:D
Auf englisch heißt es traditionell "break a leg", da habe ich immer Sorge, dass das jemand in den falschen Hals (ha!) kriegen könnte...

Manja schrieb am 6.9.2017 um 11:30 Uhr

No lobby is perfect in Berlin

Mast und Schotbruch für die Premiere morgen :D

Kommentar von Anny:
Hi Manja,
danke, dass du nicht toi toi toi geschrieben hast - dann hätte ich nämlich nicht danke schreiben dürfen ;-) (alte Theater-Tradition)
Beste Grüße
Anny
Eleonore Emmler schrieb am 12.6.2017 um 17:39 Uhr

Journalistin

Liebe Anny Hartmann,
das Kabarett ist notwendigerweise politisch geworden. Diese Entwicklung haben
Sie wunderbar vollzogen. Es ist Aufklärungsarbeit vom Besten, was Sie leisten,
damit noch mehr Normalbürger zum Durchblick gelangen. Es ist also wunderbar, was Sie mit Herz und Hirn betreiben. Wir alle sollten flankierend Harald Welzer lesen. Da Sie Blitz gescheit daher kommen und sprachlich überdurchschnittlich flink sind und dabei Hochkarätiges vortragen, schaue ich mir Ihre Programme immer zweimal an.
Alles Liebe und natürlich weiter so! Herzliche Grüße sendet Eleonore Emmler

Kommentar von Anny:
Liebe Eleonore Emmler,
danke für Ihr tolles Lob und dass Sie immer zweimal Eintritt zahlen ;-) Und wenn ich mal einen Texthänger hab, kann ich Sie ja fragen....
Harald Welzer liegt schon auf meinem Nachttisch, also eins seiner Bücher, nicht er selber - das wäre für alle Beteiligten sehr unbequem.
Wir sehen uns dann irgendwann ab Herbst 17 - da starte ich mit meinem neuen Programm "NoLobby is perfect."
Beste Grüße
Anny Hartmann
Markus Korth schrieb am 11.6.2017 um 14:21 Uhr

Danke für dein Statement zum bedingungslosen Grundgehalt

Hallo Anny,

ich bin nicht unbedingt mehr ein Fan des politischen Kabaretts, weil man kaum mehr lachen kann, sondern weil es eher aufklärt über Missstände in unserem Land. Es ist mehr Wahrheit im Kabarett als in den Nachrichten. Super fand ich jedoch die letzte Anstalt über Industrie 4.0, Leiharbeiter und unsere Arbeitswelt heute. Das Beste darin war dein Statement für ein bedingungsloses Grundgehalt. Danke. Nicht mehr nachdenken zu müssen über Existenzängste und sich frei auf sein Leben zu konzentrieren. Wir hätten alle wirklich mehr von einander. Ich hoffe, es wird Realität! Aber all die gierigen Menschen fangen schon wieder an zu rechnen und haben nur verstanden, sie sollen was abgeben. Schade, dabei leben wir doch, um uns zu verwirklichen und arbeiten nicht, um zu überleben. Vielen Dank noch einmal. Mach weiter so!

Kommentar von Anny:
Hallo Markus,
danke für dein Feedback - ich denke auch, wenn die Menschen angstfrei wären, hätten sie auch mehr Zeit für Freundlichkeit und Miteinander - und genau das ist es, was Menschen langfristig glücklich macht. Nicht das Anhäufen von Geld.
Noch eine Anmerkung zum Kabarett und den Nachrichten: ich denke, so pauschal kann man die Nachrichten nicht verurteilen. Zeitungen gehören auch zu den Nachrichten und ich (und auch die anderen Kollegen) habe den Großteil meiner Infos aus Zeitungen - man muss sie halt nur zu lesen wissen, meist sind die ganz kleinen Meldungen die Interessanten ;-) Also: es gibt weiterhin ein paar wackere Journalisten!Danke an diese! :-)
Beste Grüße
Anny Hartmann
schorn schrieb am 7.6.2017 um 10:03 Uhr

kein schwamm drüber

Sehr geehrte Frau Hartmann,
als recht alter Freund von Hildebrand und CO, solange es bei Ihnen geht,
weiter so!!!!!!!!
klaus schorn, thür

Kommentar von Anny:
Hallo Herr Schorn,
wow, mit Hildebrandt in einem Satz genannt - eine große Ehre, dankeschön!
Beste Grüße
Anny Hartmann
Antje Theilig schrieb am 26.5.2017 um 16:34 Uhr

Hallo, liebe Anny

...ich sag einfach mal Du,wenn das okay ist, mach ich immer bei sympathischen Menschen.
Als ich die letzte Anstalt gesehen hab, speziell deinen Solobeitrag über Zeitfirmen, hat es mich für einen kurzen Moment fast von der Couch gehauen, wie war das .. die Leiharbeiter können doch auf den Parkplatz gehen zur Pause und sich dort auf eine Linie stellen, oder so ähnlich ... Soll ich dir was verraten? Als ich das letzte Mal in einer Leihfirma war (wir haben Inventuren gemacht) war es tatsächlich so, dass es uns untersagt war, den Pausenraum zu nutzen und die Leiharbeiter haben sich dementsprechend ein ruhiges Plätzchen gesucht um ihr Brötchen zu essen und willst du mal raten ? Genau ! Wir hockten alle auf dem Parkplatz (es war November), und weil es auch dort keine Stühle gab, hockte man sich auf die Bordsteinkante. Man muß dazu sagen, die Hälfte der Leute waren Rentner. Klingt verrückt, ne ...? Is aber so ... und dann hattest du das auch noch genauso in deinem Solo vorgetragen. Ein wirklicher Tatsachenbericht! Das wollte ich nur mal loswerden.

Kommentar von Anny:
Hallo Antje,
ach du je - und wir hatten das mit dem Parkplatz in der Sendung wirklich nur als Scherz gemeint!!!
Ist schon echt unfassbar, was sich die sogeannten Arbeitgeber (warum heißen die eigentlich so? Die NEHMEN doch die Arbeitskraft) erlauben!
Ich bin erschüttert!
Wird wirklich Zeit für ein Grundeinkommen, damit sich diese Zustände mal ändern!
Ich wünsche dir in Zukunft bessere Jobs!
Beste Grüße
Anny Hartmann
Livia&Tine schrieb am 23.5.2017 um 13:41 Uhr

Ihr Auftritt am 20.05. in ALma Hoppes Lustspielhaus

Sehr geehrte Frau Hartmann,

zunächst möchten wir uns für den wunderbar informativen und dann auch noch unterhaltsamen Abend in Hamburg bedanken, der ja, wie von Ihnen erwähnt, der letzte mit Ihrem alten Programm war. Klar haben wir bezahlt. Aber man wird sich doch wohl noch bedanken dürfen, wenn es einem beliebt. Besten Dank also.

Wir haben Sie erlebt, wie wir es uns vorgestellt haben. Nur besser. Mit Charme und Information und Witz und Information und Schokolade und Information - die Reihenfolge kann beliebig variiert werden - überzeugen Sie selbst Skeptiker des Grundeinkommens und Kritiker der nachhaltigen Selbstverwirklichung (klingt komisch, bleibt trotzdem so stehen), wenn schon nicht zur Einsicht, dann wenigstens zur Akzeptanz, dass es machbar ist.

Des weiteren begeistert uns immer noch Ihr Auftritt bei "Der Anstalt". Ein Kritikpunkt wäre beispielsweise die der insgesamten Sendezeit geschuldeten Länge bzw. Kürze, aber für "mehr" gibt es ja glücklicherweise Ihr neues Programm, nicht wahr?

NOCH EINMAL AN ALLE: RESERVIEREN SIE KARTEN FÜR ANNY HARTMANNS NEUES PROGRAMM "NOLOBBY IS PERFECT!" SOFORT!

Muss Werbung im Gästebucheitrag eigentlich gekennzeichnet werden? Und womit? Fotos von Hundewelpen vielleicht? Egal.

Georg Schramm hat aufgehört, Volker Pispers pausiert, aber solange es Christoph Sieber, Tobias Mann und nicht zuletzt Anny Hartmann gibt, kann das politische Kabarett nicht sterben. Geht nicht. Sorry. Da kann sich das Feuilleton auch noch so oft im Print-Grab umdrehen.

Bleibt nur noch zu sagen: weiter so.

Mit hochachtungsvollen Grüßen

Zwei Verehrer Ihrer großen Kleinkunst

Kommentar von Anny:
Hallo Livia, hallo Tine,
also sagt mal, für so einen tollen Gästebucheintrag müsste eigentlich euch was bezahlen!!! Ist ja der Wahnsinn! Vielen lieben Dank!
Ich versuche dann, mich zu revanchieren, indem auch mein neues Programm lustig, informativ, unterhaltsam und charmant ist. Und Schokolade werde ich auf jeden Fall wieder im Gepäck haben - das ist ja das Einfachste ;-)
Beste Grüße
Anny Hartmann
Mike schrieb am 20.5.2017 um 22:21 Uhr

Die Anstalt - Ihr Auftritt

Liebe Frau Hartmann,

Ihr Auftritt war unglaublich intressant. Besonders Ihr Hinweis, Kapitalismus nicht mit Demokratie zu verwechseln, hat mich neugierig gemacht, mich näher mit dem Konzept des Grundeinkommens zu beschäftigen. Aber was machen wir dann mit den ganzen entlassenen Beamten, die bislang - wie haben Sie das formuliert? - Arbeitslose schickanieren. Können wir die denn auch weiter durchfüttern? Oder bricht uns der Binnenkonsum ein? Spannende Fragen, auf die ich durch Ihren interessanten Beitrag gestoßen bin. Danke dafür - und weiter so!

Beste Grüße

Mike

Kommentar von Anny:
Lieber Mike,
super, Sie fangen an, sich Fragen zu stellen! Das freut mich!
Wobei der Gedanke an den Binnenkonsum ja auch nur aus dem Postulat des Kapitalismus mit dem angestrebten ewigen Wachstum stammt... Die Frage ist: brauchen wir den ganzen Konsum? Gäbe es nicht andere Wege, glücklich zu sein? Und wäre das nicht auch für die Umwelt besser?
Soooo viele Fragen - auf die ich auch nicht alle Antworten habe.... :-)
Beste Grüße
Anny Hartmann
Daffy schrieb am 20.5.2017 um 05:31 Uhr

Die Anstalt vom 16.5.2017

Hallo Frau Hartmann,

auch von meiner Seite die besten Glückwünsche zu ihrem gelungenen und erfrischend anders wirkenden Auftritt.

Sie haben es wirklich hinbekommen, dass ich mich im Internet näher mit dem BGE befasst habe, da es für mich bis dato noch zu weit entfernt war.

Beste Grüße aus Leimen,
Daffy

Kommentar von Anny:
Hallo Daffy,
das ist das größte Kompliment, dass Sie mir machen konnten: Sie haben sich tatsächlich von mir anregen lassen - wie toll!!!
Danke!
Beste Grüße
Anny Hartmann
Juliette W. schrieb am 19.5.2017 um 01:45 Uhr

Ihr Auftritt in der "Anstalt"; Mai 2017

Sehr geehrte Frau Hartmann,

ich habe Ihren Soloauftritt in der letzten "Anstalt" gesehen und möchte Ihnen gerne sagen, dass ich eine so kurze und bündige (und witzige!) Erklärung eines Grundeinkommens bislang noch nie gehört/gesehen habe. Vor allem aber sticht Ihr Beitrag auch deshalb aus dieser Sendung hervor, weil Sie mal etwas machen, was sich nicht in den Grenzen des üblichen "Empörung-Aufstapelns" des üblichen Kabaretts (und so auch normalerweise in dieser Sendung) bewegt. Kein "Männer-Kabarett" eben :-)

Man kann ja durchaus unterschiedlicher Meinung darüber sein, ob ein Grundeinkommen unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen wirklich neue Wege eröffnet oder auch nur in Ansätzen zu verwirklichen ist, bzw., ob es darüber hinaus überhaupt ein grundlegender Lösungsansatz ist. Aber allein eine breite und unvoreingenommene Diskussion über das Grundeinkommen (unter Ausschluss aller den Begriff des Grundeinkommens missbrauchenden, neoliberalen Konstrukte) setzte meines Erachtens eine Fantasie frei, die alle wirklich progressiven gesellschaftlichen Kräfte aus ihrer Schockstarre angesichts des scheinbar unbezwingbaren, "alternativlosen" Kapitalismus befreien könnte.

Oder um es anders zu sagen: Die Erzählung vom Grundeinkommen weist in eine gute Zukunft, macht Lust darauf (im Gegensatz zum sicherlich auch notwenigen, aber auf die Dauer und seiner Ausschließlichkeit nervtötenden, faktenhuberischen "Empörung-Aufstaplen" wie bspw. in der "Anstalt").
Oder noch mal anders gesagt: Ihr Beitrag, Ihre in Ihren Auftritt eingewobenen, einfachen, rhetorischen Fragen in der "Anstalt" sind eine ganz konkrete, aktuelle (und künstlerische) Umsetzung des berühmten Satzes: "Seien wir realistisch - versuchen wir das Unmögliche."

Insofern hat das Grundeinkommen selbstverständlich etwas mit Kommunismus zu tun. Auch wenn man das heute so nicht einfach sagen kann...
(..Eben nicht mit demjenigen, den wir uns gegnwärtig unter Nordkorea vorzustellen haben und schon gar nicht mit dem, welcher u.a. mit der DDR verbunden wird...)

-Übrigens haben ausgerechnet Albrecht Müllers [SPD!] "NachDenkSeiten" Ihren Beitrag massiv kritisiert. Das fand ich ziemlich illoyal, unsolidarisch und vor allem auch dämlich. Zumal wenn man weiß, dass der Hintergrund-Autor der "Anstalt" mit den Machern der "NachDenkSeiten", welche bekanntermaßen schon beim Begriff "Grundeinkommen" Pickel bekommen, mindestens informell verbandelt ist. -Offensichtlich hat bei diesen Leuten das protestantische Arbeitsethos irgendwann und irreversibel bis auf die geistige DNA hart durchgeschlagen...

Machen Sie bitte weiter so! Verbiegen Sie weiter mit aller aus der Bitterkeit zu Gebote stehenden Heiterkeit die Spiegel der ökonomistischen rechten wie pseudo-linken Sichtweisen, auf dass die Poesie lebt (denn die ist wirklich progressiv und links!).
Gerade junge Leute könnten so neue, echte Hoffnung schöpfen - und statt ständig auf ihr Smartphone zu stieren - den Blick heben, um den Anderen mal wirklich anzusehen, dessen Hand zu greifen, um dann voller Zuversicht loszugehen...
:-)

Mit freundlichen Grüßen
Juliette

Kommentar von Anny:
Hallo Juliette,
danke für Ihren ausführlichen Eintrag.
Schön, dass Sie auch das kreative Potenzial der Idee Grundeinkommen sehen. Ich freue mich immer, wenn junge Leute im Publikum sind, weil die durchs BGE meiner Meinung nach wirklich eine Chance auf Veränderung hätten.
Ich weiß, dass die NachDenkSeiten massive Grundeinkommens-Gegner sind, aber die muss es ja auch geben ;-)
ich würde mir nur wünschen, dass man sich mehr darauf konzentriert, sich einig zu sein, dass sich was ändern muss, als aneinander rumzukritisieren.
Deswegen möchte ich hier auch ganz ausdrücklich die Anstalt verteidigen! Absolut kein Männer-Kabarett, wobei ich den Begriff genau so doof finde, wie Frauenkabarett. Ich unterscheide lieber in Menschen mit Haltung und solchen ohne, die nur reden. Und seien Sie versichert: die Macher der Anstalt haben Haltung und wollen wirklich was bewegen! Und dafür braucht es eben auch die Informationen über die existierenden Fakten. Und ein bisschen mehr Empörung (die sich nicht nach unten richtet) könnte den Deutschen echt nicht schaden!
Also ein Hoch auf Sie, auf die Anstalt und auf das BGE!
Beste Grüße
Anny Hartmann
Kornelius Neuhof schrieb am 18.5.2017 um 18:25 Uhr

Vielen Dank für Ihren tollen Beitrag in: Die Anstalt

Hallo Anny Hartmann,

mich freut es schon lange, was die Anstalt so macht. Aber jetzt ist die Anstalt auch noch auf Sie gekommen. Das finde ich so klasse, das Sie auch mit Ihrem Programm aufzeigen was hier so nicht ganz richtig läuft.

Als Landesvorsitzender der Deutschen Mitte in Hessen möchte ich hier einfach mal auf mich Aufmerksam machen, und Ihnen auch in Ihr Gästebuch schreiben. Ich möchte gerne etwas verändern und das geht nur in dem Ich die Menschen erreiche, genau so wie Sie es tun!

Ich freue mich gerne über eine Nachricht.

Machen Sie weiter so.

Liebe Grüße von Kornelius

Kommentar von Anny:
Hallo Kornelius Neuhof,
danke für Ihr Lob.
Auf der Website Ihrer Partei habe ich mich umgeschaut und bin mir nicht sicher, was ich davon halte. Mehr Polizei? Weniger Einwanderung? EU-Austritt?
Bei der Abschaffung des Zinssystems bin ich allerdings auf Ihrer Seite. Von Freunden würde man ja auch keine Zinsen nehmen - also ist an Zinsen doch offensichtlich etwas nicht moralisch einwandfrei ;-)
Beste Grüße
Anny Hartmann
Konrad schrieb am 17.5.2017 um 21:15 Uhr

Anstalt vom 16.05.2017

Hallo!
Danke für ihr Genie! Doch zum Thema Beruf Maler aus Braunau empfehle ich folgendes Buch:

Die geplante Vernichtung: Der Weg zur Weltherrschaft
Kluge, Christine

Kommentar von Anny:
Hallo Konrad,
wenn ich ein Genie wäre, wüsste ich, wie man Menschen davon abhält, sich diesen Mist reinzuziehen, von wegen wir Deutschen sollten vernichtet werden!
Da platzt mir echt der Kragen!
Daür dass wir angeblich Opfer sind, geht es uns aber verdammt gut!
Mensch, denken Sie doch mal nach!!!
Entsetze Grüße
Anny Hartmann
Manja schrieb am 17.5.2017 um 20:25 Uhr

Hammer!

Das war so ein starker Auftritt in der Anstalt gestern - klasse. Das Grundeinkommen und die Frage "was wäre wenn" sind schon viel präsenter, auch dank Dir!

Ich kann immer gar nicht begreifen, dass es einerseits an den VWL-Fakultäten als gleichwertiges Modell gelehrt, und in der Öffentlichkeit als utopisches Wolkenschloss hingestellt wird.

Jedenfalls war das top gestern! :)

Kommentar von Anny:
Liebe Manja,
naja, du hast den Auftritt ja auch über deine Facebook und Twitter Kanäle promotet ;-)
Und ich begreife es auch nicht: es steht in einigen VWL Büchern als Alternative, wird aber als Spinnerei abgetan - vielleicht weil es doch zu viele gewohnte Machtverhältnisse ändern würde...?
Wir arbeiten weiter dran.
Beste Grüße
Anny
Vera schrieb am 17.5.2017 um 17:37 Uhr

Anstalt

...ganz grosse Klasse, Dein Auftritt in der Anstalt. Chapeau! Hoffentlich bald wieder.

Kommentar von Anny:
Danke! Ich muss auch sagen: in der Anstalt könnt ich immer ;-) Aber da sollen ja auch noch ein paar andere KollegInnen zu Wort kommen...
Hoffen wir einfach mal gemeinsam auf nächstes Jahr ;-)
Beste Grüße
Anny Hartmann
Anna Heinke schrieb am 17.5.2017 um 16:16 Uhr

Studentin

Liebe Anny,

ich bin durch die Anstalt auf Sie aufmerksam geworden und finde Ihre Auftritte klasse! Ich wollte fragen, ob es zu Ihrem aktuellen Programm "Ist das Politik oder kann das weg?" eine CD geben wird?

Viele Grüße

Kommentar von Anny:
Liebe Anna,
schön, dass Sie mich entdeckt haben!
Eine CD gibt es nicht und das Programm spiele ich auch nur noch zwei Mal. Bleiben Ihnen also nur die Videos im Netz und dann kommen Sie eben live zum neuen Programm (ab 7.9.)
Beste Grüße
Anny Hartmann
terra schrieb am 17.5.2017 um 15:42 Uhr

die Anstalt vom 16.05.2017

Liebe Anny, das war ein sehr gelungenes Solo über das BGE bedingungslose Grundeinkommen.
Sie sprechen damit vielen Menschen aus der Seele, auch solchen die sich noch nicht trauen eine BGE Partei zu wählen.
Bitte bleiben Sie weiterhin so kritisch und viel Glück für die Zukunft.
Terra

Kommentar von Anny:
Liebe(r) Terra,
danke für Ihr Lob - ja, das mit der BGE Partei wird noch dauern. Veränderungen brauchen eben Zeit.
Bis dahin schauen Sie einfach weiter die Anstalt ;-)
Beste Grüße
Anny Hartmann
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