"Sie sind das Methadon-Programm für Volker Pispers Fans. Ihre Programme sind die Sesamstraße für politische Bildung."
(Fan aus Hamburg)
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Hr. Fischer
schrieb am 11. Dezember 2024
um
14:49
Hallo Frau Hartmann,
wir probieren immer wieder mal neue Kabarettisten und Kabarettistinnen aus was manchal dazu führt einen Griff ins **** zu machen. Mal ein kritischer Beitrag. Bin gespannt, ob er es ins Gästebuch schafft?!
Es war leider für mich kein überaus lustiger Abend, ich habe mich auch nach der Pause ihrem gewöhnungsbedürftigen Kabarettstil gestellt. Diesen empfand ich als sehr schulmeisterhaft und in Teilen doch einseitig betrachtend. Ja ich weiß es war Kabarett, was man sich immer wieder einreden musste.
Über die flachen Beiwitze konnte ich nicht so recht lachen und diese schaften es nicht die trockene Darbietung ihrer Fakten herauszureißen.
Vielleicht hab ich auch ein anderes Komikverständnis wie sie. Obwohl mir schräger und schwarzer Humor gut gefällt. (Hader)
Ihre Recherchen sind grundsätzlich richtig, allerdings sollten sie dem Publikum dann die ganze Wahrtheit erzählen.
Bei 1 Windrad sind ca. 900 Tonnen Beton und 150 Tonnen Stahl verbaut. Auf meinen Hinweis am Ende erwiderten Sie, daß in einem AKW mehr Beton verbaut ist. Ja aber im Verhältnis zur Leistung gerechnet braucht man ca. 1160 Windräder um die Leistung eines AKW zu ersetzen. Das macht 1.044.000 Tonnen Beton und 174.00 Tonnen Stahl.
Rechnerisch ca. 300 Tonnen co2 pro Windrad. ca. 348.000 Tonnen bei 1160 Windrädern.
Das verwendete Gas in den Schaltanlagen Schwefel-Hexafluorid, kurz SF₆, ist eine chemische anorganische Verbindung, die farb- und geruchlos, weder giftig noch brennbar ist. Das Gas ist äußerst reaktionsträge. Entweicht es, verweilt es bis zu 3.200 Jahre in der Atmosphäre. Zudem ist SF₆ zirka 23.500-mal klimaschädlicher als Kohlendioxid.
So, ich bitte sie mich nicht falsch zu verstehen. Ich bin grundsätzlich für Klimaschutz. Ich habe 2015 schon ein Mehrfamilienhaus energetisch erneuert mit Gründach, und den m2 Verbrauch halbiert. Wir brauchen in unserem Haushalt knapp 1000 Liter Heizöl. Die Anlage ist hocheffizient und der Kaminkehrer lobt jedes Jahr den Zustand der Anlage. Moderne Anlagen verbrauchen vielleicht etwas weniger, sind jedoch anfälliger und haben eine deutlich kürzere Laufzeit mit früher anstehenden Reparaturen. Das entspringt keiner Statistik sondern meiner Selbsterfahrung.
Ich denke, ich habe mit deutlich weniger co2 und sonstigen Recourcenverbrauch mehr Einsparung erreicht bei geringerem Geldeinsatz, was für die "erneuerbaren" Energien notwendig ist. Man sollte die Rechnung immer mit allen Variablen machen um auf die echten Kosten/Nutzen Ergebnisse zu kommen.
Ich schließe hier, sonst wird der Text zu lang....
Trotzdem kein vergeudeter Abend huuui
Mit freundlichen Grüßen Gerhard Fischer
Administrator-Antwort von: Anny Hartmann
Hallo Herr Fischer, Humor ist Gemschacksache und darüber lässt sich bekanntlich nicht streiten 😉 Zu "Ihren" Zahlen: ja, man sollte immer alle Variablen betrachten. Zu diesen gehören auch all die Umweltschäden und Folgekosten, die durch den Klimawandel verursacht werden. Der Klimawandel ist (durch das C14 Isotop wissenschaftlich beweisbar) durch fossile Energien verursacht. Nur, wenn wir aufhören fossilie Energien weiter auszugraben und zu verbrennen, können wir die Welt für unsere Nachkommen lebenswert erhalten. Beste Grüße, Anny Hartmann
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